Internationaler Mediendialog Hamburg am 8. Juni 2009

GWA-Initiative zur Änderung des Urheberrechts

Hamburg, 8. Juni 2009.
Die bisher lückenhaften Regelungen des Urheberrechts wirken sich in hohem Maß negativ auf die Geschäftsmodelle von Kommunikationsagenturen aus. Doch nicht nur Agenturen, auch werbungtreibende Unternehmen können durch die Mängel im Urheberrecht beträchtliche Schäden entstehen.

Insbesondere das Fehlen von Regelungen zum Schutz kreativer Konzepte ist angesichts der großen wirtschaftlichen Bedeutung aus Sicht des GWA kein tragfähiger Zustand. Hier muss aus unserer Sicht im Urheberrecht der Schritt von der bislang sehr beschränkten und damit lückenhaften Schutzfähigkeit von Teilelementen kreativer Konzepte hin zum übergreifenden Konzeptschutz erfolgen – zumindest aber, wie bei anderen komplexen Organisations-, Koordinierungs- und Investitionsleistungen längst anerkannt, ein entsprechendes Leistungsschutzrecht geschaffen werden.

Beurteilungskriterien zur Begrenzung des Schutzumfangs und damit zur Verhinderung ungerechtfertigter Monopolisierungen von Werbekonzepten sind formulierbar – im Bereich der technischen Schutzrechte haben sich entsprechende Kriterien praktisch bewährt.

Ansprechpartner

Peter John Mahrenholz
GWA-Präsident
Draftfcb
An der Alster 42
20999 Hamburg
040 28 81 13 07
pj.mahrenholz@draftfcb.com

Dr. Ralf Nöcker
GWA-Geschäftsführer
Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA
Friedensstraße 11
60311 Frankfurt am Main
069 25 60 08 23
ralf.noecker@gwa.de

 

Ansprechpartner für die Presse:

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