Internationaler Mediendialog Hamburg am 8. Juni 2009

Hamburger Abendblatt: "No Future for Paid Content? Medienwirtschaft unter Druck"

"No Future for Paid Content? Medienwirtschaft unter Druck" - das Motto des dritten Internationalen Mediendialogs Hamburg am 8. Juni ist sprachlich eine Mischung aus Punk- und Management-Jargon. Die Sache um die es geht, ist ernst: Immer mehr Menschen informieren sich über das Internet, wollen für die Inhalte, die sie dort vorfinden, aber nichts zahlen. Auch die Werbeeinnahmen von Sendern und Verlagen sind im Netz eher bescheiden. Das große Geschäft machen Suchmaschinen wie Google. So überrascht es nicht, dass Mathias Döpfner, Vorstandschef des Verlags Axel Springer, in dem auch das Hamburger Abendblatt erscheint, in diesem Jahr die Eröffnungsrede des Kongresses hält: Er hatte erst kürzlich eine Leistungsschutzabgabe für Medieninhalte im Internet ins Gespräch gebracht.

Weitere Teilnehmer sind u.a. die Medienmanager Bernd Buchholz (Grunner + Jahr), Scott McDonald (Condé Nast, New York) und Chefredakteure Giovanni di Lorenzo ("Zeit"), Matthias Müller von Blumencron ("Spiegel") und Ulrich Reitz ("WAZ") sowie die Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium Dagmar Wöhrl. Bürgermeister Ole von Beust spricht erstmals nicht nur ein Grußwort. Zur Diskussionsrunde "Braucht die Medienwirtschaft eine Abwrackprämie?" steuert er das Eingangsreferat bei.

 

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